DIE INSCHRIFT DER BELLA BELLA
Eine Frau namens Bella Bella war vielleicht eine der letzten, die im 15. Jahrhundert in der Grotte von Santermana um den Schutz des Erzengels bat.
Ihre siebenzeilige Anrufung, die in humanistischen Schriftzeichen geschrieben ist und aus dem 15:
schivami dai mali me a no – me bella bella |
ausweichen von dem Übel unter dem na – men bella bella |
Angesichts des besonders ausgefeilten Vokabulars könnte es sich um eine Frau von Kultur handeln, und in Anbetracht der damaligen Zeit wahrscheinlich um eine Kurtisane aus einer großen Stadt wie Rom, Neapel oder Venedig.
Das Graffito, ohne das teilweise überlappende Kreuz, das aus einer späteren Zeit stammen würde, misst nur 6,5 cm in der Basis und 9 cm in der Höhe (die Höhe einschließlich des Kreuzes beträgt 13 cm).
Tische
- Tische 101
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- Tische 104 – GEOLOGIE UND VERKARSTUNG – RUPETISCHE FORMEN ZWISCHEN APULIEN UND MATERA – DIE HÖHLE VON SANT’ANGELO
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- Tische 108 – DER EINGANG ZUR HÖHLE
- Tische 110 – PFLASTERUNG UND WEGE – LAMPEN UND LATERNEN
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- Tische 113 – FLEDERMÄUSE – DER SCHUTZ DER FLEDERMÄUSE – SANKTIONEN – FLEDERMÄUSE UND HISTORISCH-MONUMENTALE GEBÄUDE
- Tische 114A – DIE HERABKUNFT DES HEILIGEN GEISTES UND CHRISTUS PANTOKRATOR
- Tische 115 – DER ERZENGEL MICHELE, DER DEN DRACHEN DURCHBOHRT
- Tische 116 – JUNGFRAU MIT KIND ZWISCHEN DEM ERZENGEL MICHELE UND DEM HL. JOHANNES DEM TÄUFER