DIE KIRCHE
Die Kirche hat einen rechteckigen Grundriss und misst außen 8,39 m x 16,11 m. Im Gegensatz zu den anderen Räumen des architektonischen Komplexes besteht die Wandfläche aus genau quadratischen Blöcken mit minimalen Mörtelfugen.
Der ursprüngliche Eingang befindet sich im Südwesten, wo er in die anderen Gebäude integriert wurde. Das Portal ist derzeit ohne jegliche dekorative Elemente, aber die Reparaturen des darüber liegenden Mauerwerksvorhangs mit einer „opera incerta“-Vorrichtung im Gegensatz zum „opera regolare“-Umriss lassen vermuten, dass das Portal von einem halbkreisförmigen Prothyrum oder Lunatbogen überragt wurde.
Hinter der Tür gelangt man in den Narthex, der durch zwei Bögen, die auf zwei Halbsäulen zum Eingang hin und auf der gegenüberliegenden Seite auf zwei Säulen ruhen, dreigeteilt ist. Die Rundbögen mit ihrem leicht erhöhten Profil verraten in ihrer perfekten Stereotomie der Form auch die gleiche Sorgfalt, mit der die Wandflächen gestaltet wurden.
Die Umnutzung der Räume für forstwirtschaftliche und pastorale Zwecke führte zu einer Veränderung des Innenraums, insbesondere durch die Trennung des Narthex vom Saal.
Im Bereich des Presbyteriums, an der Südwand der Kirche, öffnet sich der Eingang zum Hypogäum.
Der Grundriss der Kirche ist typisch für zweizellige Kirchen mit einer Achsenkuppel, obwohl eine Reihe von Hinweisen auf das Vorhandensein einer einzigen Kuppel in Verbindung mit dem Heiligtum und dem Abstieg zur Höhle hinweist.
Einige offensichtliche formale Lösungen wie der Grundriss der Apsis, die große Aufmerksamkeit, die der Stereotomie der Formen gewidmet wird, und die zweizellige Anordnung würden die Kirche von S. Angelo um die Mitte des 12. Jahrhunderts einordnen.
Interessante Vergleiche können mit der Kirche S. Valentino in Bitonto (11. Jh.), der Kirche S. Rocco in Turi (12. Jh.), der Kirche von Ognissanti in Valenzano (1080) oder der Kirche Santa Margherita in Bisceglie (1198) gezogen werden.
Tische
- Tische 101
- Tische 102 – HEILIGER ENGEL VOM TRAVATOSEE – TOPONYMIE UND LANGOBARDISCHE PRÄSENZ
- Tische 103 – ALTES STRASSENSYSTEM – REISEN IN DER VERGANGENHEIT
- Tische 104 – GEOLOGIE UND VERKARSTUNG – RUPETISCHE FORMEN ZWISCHEN APULIEN UND MATERA – DIE HÖHLE VON SANT’ANGELO
- Tische 105 – DAS SCHIFF
- Tische 107 – DEM ERZENGEL MICHELE GEWEIHTE NATURGROTTEN IN APULIEN
- Tische 108 – DER EINGANG ZUR HÖHLE
- Tische 109 – DIE INSCHRIFT DER BELLA BELLA
- Tische 110 – PFLASTERUNG UND WEGE – LAMPEN UND LATERNEN
- Tische 111 – PILGER, GEBÄUDE UND ORTE DER GASTFREUNDSCHAFT – HIRTEN UND WANDERSCHÄFEREI
- Tische 112 – DER KULT DES WASSERS – GRAFFITI UND INSCHRIFTEN – MONOGRAMMATISIERTE KREUZE – DIE NAMEN UND BITTEN DER PILGER – PROJEKT SANT’ANGELO 4.0
- Tische 113 – FLEDERMÄUSE – DER SCHUTZ DER FLEDERMÄUSE – SANKTIONEN – FLEDERMÄUSE UND HISTORISCH-MONUMENTALE GEBÄUDE
- Tische 114A – DIE HERABKUNFT DES HEILIGEN GEISTES UND CHRISTUS PANTOKRATOR
- Tische 115 – DER ERZENGEL MICHELE, DER DEN DRACHEN DURCHBOHRT
- Tische 116 – JUNGFRAU MIT KIND ZWISCHEN DEM ERZENGEL MICHELE UND DEM HL. JOHANNES DEM TÄUFER