DIE HERABKUNFT DES HEILIGEN GEISTES UND CHRISTUS PANTOKRATOR
Beim Durchschreiten der Eingangstür fällt die gewölbte Decke im oberen Bereich und über der Descensio eine große Lünette in Form eines Apsidenbeckens auf.
Das Gewölbe und die Wände sind mit einer Darstellung der Herabkunft des Heiligen Geistes geschmückt, während die große Lünette von Christus Pantokrator beherrscht wird.
Die Malerei befindet sich in einem fortgeschrittenen Zustand des Verfalls und weist große Lücken auf.
Breite rote Bänder verzweigen sich in Richtung der Apostel, die zu sechst und zu sechst auf beiden Seiten des Christus Pantokrator sitzen.
In der Mitte des Gewölbes befindet sich der Heilige Geist, dargestellt durch eine weiße Taube mit Heiligenschein und geschlossenen Flügeln.
Weiter unten, in der Mitte, sitzt Christus Pantokrator auf einem Thron unter einem Baldachin, der von zwei kannelierten roten Säulen überragt wird und von einem Vorhang bedeckt ist, dessen Zyma mit einer ornamentalen Verzierung in Form einer Lilie endet.
Das Gesicht Christi ist seit 1975 in der Mitte verstümmelt, wobei die Augen und Augenbrauenbögen, ein Teil der Nase, ein Teil der rechten Wange und der linke Teil des Heiligenscheins zerstört wurden.
Das helle, glatte Haar ist noch gut zu erkennen. Es verläuft auf Höhe der Wangen und fällt am Hals, einem Teil des linken Bartes und dem Mund ab.
Der Kopf ist von einem ockerfarbenen, kreuzförmigen Heiligenschein umgeben, der mit einer doppelten Linie umrandet ist: außen schwarz und innen weiß.
Die Lücken im Gesicht des Pantokrator haben eine ältere Unterschicht offenbart, die den Kopf größer darstellt als eine frühere Christusdarstellung.
Der neuere Christus-Pantokrator trägt einen blauen Mantel, den er sich über die linke Schulter gelegt hat und der seinen Unterkörper umhüllt und seine purpurne Tunika mit Ärmeln bedeckt, die am Halsausschnitt mit einer schwarzen, weiß gepunkteten Linie verziert ist.
Seine nackten Füße tragen offene Sandalen.
In der linken Hand hält er ein aufgeschlagenes Buch, in dem die folgenden fünf Zeilen aus dem Johannesevangelium zu lesen sind:
Ego Su(m)/Lux [ Mu]/ ndi…/…e../…. : Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln“.
Die lesbaren Worte der ersten drei Zeilen stellen einen geheilten Duktus dar, mit Buchstaben, die zwischen der zweiten Hälfte des 13. und dem Beginn des 14.
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